Breitband & Glasfaser

Eine optimale Breitbandversorgung ist für die Gemeinde Odenthal ein wesentlicher Faktor für die zukünftige Entwicklung, um als Wohn- und Wirtschaftsstandort attraktiv zu bleiben. Ziel ist es, alle Haushalte mit Glasfaser bis ins Haus zu versorgen. Hierfür laufen zurzeit verschiedene Aktivitäten, um dieses Ziel schnellstmöglich zu erreichen.

Breitband-Aktivitäten in Odenthal

Die Gemeinde Odenthal hat mit dem Unternehmen "Deutsche Glasfaser" einen Kooperationsvertrag zum flächendeckenden Ausbau des Gemeindegebietes mit einem Glasfasernetz geschlossen. Das Glasfasernetz bietet die Möglichkeit, von allen künftigen Entwicklungen zu profitieren. Die Übertragungsraten reichen von 100 Mbit’s bis 1000 Mbit’s und zwar im Down- und Upload.  

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Odenthal erfolgte in drei Abschnitten in den Bereichen Blecher, Holz, Erberich, Glöbusch, in Odenthal-Ortsmitte, Osenau, Voiswinkel, Küchenberg und in Eikamp, Grünenbäumchen, Altehufe und Kramerhof.

In Kooperation mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis (RBK) hat sich die Gemeinde Odenthal erfolgreich im Rahmen des Breitband-Entwicklungskonzeptes um Mittel aus dem Bundesförderprogramm Breitband für den Ausbau des Breitbandnetzes beworben. Unterversorgte Bereich mit derzeit weniger als 30 Mbit/s werden im Rahmen von zwei Förderprojekten mit Glasfaser versorgt.

Der Ausbau im Rahmen des ersten Antrags im Bundesförderprogramm findet zurzeit statt und ist nahezu abgeschlossen. Der Ausbau im Rahmen des zweiten Antrags im Bundesförderprogramm findet aktuell durch das beauftragte Unternehmen epcan GmbH statt. 

Für die Bereiche der Gemeinde, die noch nicht mit Glasfaser versorgt sind und nicht Teil der beiden Förderprojekte sind (u.a. Neschen und Scheuren, Bereiche im Scherfbachtal), beabsichtigt die epcan GmbH in 2024 eine Nachfragebündelung als Vorbereitung eines möglichen eigenwirtschaftlichen Ausbaues.

Die Deutsche Telekom AG hat in letzter Zeit im sogenannten Vectoring-Verfahren das Netz etwas zukunftsfähiger gestaltet.

Vectoring bedeutet, dass die grauen Schaltkästen am Straßenrand (sogenannte Kabelverzweiger) mit Glasfaserleitungen an die örtlichen Vermittlungsstellen angeschlossen werden. Von den Kabelverzweigern aus bleibt es bei den bestehenden Kupferleitungen zu jedem Haus. Dieser sogenannte Vectoring- oder FTTC-Ausbau (Fiber-to-the-Curb) bringt die Glasfaser in die Nähe der Nutzer und ermöglicht in der Nähe der Kabelverzweiger sehr hohe Bandbreiten. Ist das Kupferkabel bis zum Haus länger als ein paar hundert Meter, nimmt die verfügbare Bandbreite ab, liegt aber dennoch deutlich über der bisherigen Datenrate.

Im Vorwahlbereich 02202 wurde der Eigenausbau bereits im Jahr 2016 abgeschlossen. Seit Ende 2017 profitieren hiervon die Haushalte in dem Vorwahlbereich 02174 (Altenberg, Blecher, Erberich, Glöbusch, Hahnenberg, Holz). Nach Verzögerung des Ausbauvorhabens im Vorwahlbereich  02207 (Eikamp) können inzwischen auch die Haushalte in diesem Bereich ab sofort Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s im download bzw. bis zu 40 Mbit/s im upload im Internet unter www.telekom.de/schneller buchen. Telefonisch ist die Buchung für Bestandskunden möglich unter Tel. 0800 330 1000;  für Neukunden unter Tel.  0800 330 3000. Selbstverständlich ist auch im Telekom-Shop die Buchung möglich.

Die unterschiedlichen Technologien unterscheiden sich u.a. in den Down- und Uploadzeiten (Geschwindigkeit) sowie der Latenz (Reaktionszeit).
Detailinformationen zu den verschiedenen Ausbautechnologien finden Sie auf der Seite von Gigabit.NRW.
Auf dieser Seite gelangen Sie auch zum Breitbandatlas NRW.

 

Für die Bereiche der Gemeinde, die noch nicht mit Glasfaser versorgt sind und nicht Teil der beiden Förderprojekte sind (u.a. Neschen und Scheuren, Bereiche im Scherfbachtal), werden derzeit Möglichkeiten des Ausbaus geprüft.

Ansprechpartner

Fachbereich III - Bauen & Technische Dienste
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