Gemeinde Odenthal
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Besuch im DFB Museum am 24.08.2017

Mit dem Gedanken „Sport verbindet“ hatten Hr. Dr. Bernd Pugell, 1. Vorsitzender des TV Blecher,

der kurz vorher als „Stützpunktverein für Integration durch Sport“ anerkannt worden war und Frau Kruse, die Integrationsbeauftragte der Gemeinde Odenthal, einen Ausflug mit Geflüchteten zum DFB Museum in Dortmund organisiert. Mehr Informationen...

Integrationsfest TV Blecher am 03.09.2017

Es gibt etwas zu feiern! Der TV Blecher ist zum offiziellen Stützpunktverein für Integration durch Sport ernannt worden!

Deswegen laden der TV Blecher und die Gemeinde Odenthal  ganz herzlich alle Bürgerinnen und Bürger zum gemeinsamen Feiern ein!

Hier finden Sie die Einladung

Neuzuweisung von Flüchtlingen im August 2017

In der ersten Augustwoche sind die ersten 20 neuen Personen in der Gemeinde

Odenthal angekommen.

Die Menschen, die neu zu uns gekommen sind und auch die 20, die in der zweiten Augustwoche ankommen werden, kommen nicht aus den bisherigen „Hauptherkunftsländern“, sondern aus sehr unterschiedlichen Regionen der Welt.

Es handelt sich sowohl um Familien als auch um Einzelpersonen.

Die meisten der neuzugewiesenen Menschen kommen aus Myanmar und Aserbaidschan.

 

Warum kommen die Menschen aus diesen Ländern nach Deutschland?

 

Zur aktuellen politischen Lage in Myanmar: http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/54586/birma-myanmar

 

Zur aktuellen politischen Lage in Aserbaidschan:

http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/224129/nagorny-karabach

 

 

Wo waren diese Menschen bisher untergebracht?

 

Die Menschen kommen aus verschiedenen Zentralen Unterbringungseinrichtungen in NRW.

Nach der Neuregelung der Asylbewerberzuweisungen, werden alle Menschen, die nach Deutschland

kommen zunächst in einer solchen ZUE untergebracht. Hier werden sie erkennungsdienstlich erfasst, untersucht, bei Bedarf geimpft und medizinisch behandelt. Außerdem können die Menschen bereits

hier ihren Asylantrag stellen und das Asylverfahren wird aufgenommen.

Ziel der ZUE ist es, dass Menschen, die keine Möglichkeit haben werden Asyl in Deutschland zu bekommen, gar nicht erst in die Kommunen zu überführen, sondern diese direkt in Ihre Heimat zurück zu schicken.

Um individuell und gründlich prüfen zu können, können die Menschen bis zu 6 Monate in den ZUE´s verbleiben.

Sollte sich danach a) das Asylgesuch als begründet erweisen und die Menschen anerkannt werden, oder subsidiären Schutz erhalten,  oder b) sich aufgrund der Aktenlage eine längere Verfahrensdauer

andeuten, werden die geflüchteten Menschen den Kommunen zugewiesen.

 

Die anerkannten Geflüchteten bekommen mit Ihrer Zuweisung auch zeitgleich eine Wohnsitzauflage für die Kommune.

Informationsabend für Eltern mit Fluchthintergrund

Am 26.04.2017 fand ein Informationsabend für Eltern mit Fluchthintergrund statt, deren

Kinder zukünftig, oder bereits jetzt eine Grundschule oder eine weiterführende Schule besuchen.

 

Anlass waren Rückmeldungen der Schulen, dass diese Elterngruppe nur selten an den regulären Elternabenden teilnimmt und dass so viele Informationen nicht gut in diese Familien transportiert werden können.

 

Um die Eltern mit umfassenden Informationen über das deutsche Schulsystem, die Notengebung, die möglichen Abschlüsse und ganz allgemein über die Regeln, die es im Schulalltag zu beachten gilt zu versorgen, hatten Fr. Weyer und Fr. Kruse von der Gemeinde Odenthal gemeinsam mit Hr. Riehl (KJA LRO, zuständig für die Beantragungen von BuT –Leistungen) diesen Abend geplant.

 

Fr. Hotopp, Schulleiterin der Realschule im Schulzentrum, an der die Sprachfördergruppe verortet ist, zeichnete sich als Gastgeberin verantwortlich.

 

Als Gäste waren Fr. Gramss-Zivari vom Kommunalen Integrationszentrum und Fr. Großgarten von der KGS Blecher, als Vertreterin für die Grundschulen, anwesend.

 

Die beiden Übersetzer Herr Merabet (Gemeinde Odenthal) und Hr. Oussami (Burscheid),

übersetzten die teils schwierigen Sachverhalte für die Anwesenden in ihre jeweilige Landessprache. So hatten die Eltern nicht nur die Möglichkeit die Information aufzunehmen, sondern auch Rückfragen zu stellen.

 

Fr. Gramss-Zivari informierte umfassend über das Schulsystem und ging kurz auf die Arbeit des KI ein.

Fr. Großgarten erläuterte die Schulordnung und die Wichtigkeit der Anteilnahme der Eltern am Schulleben. Sie ermunterte die Eltern auf die Lehrer zuzugehen, wenn Unsicherheiten bestehen.

Herr Riehl erläuterte noch einmal die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes, das nicht nur die Teilnahme an Klassenfahrten und –ausflügen finanziell erleichtert, sondern auch die Teilnahme an Vereinsangeboten ermöglicht.

 

Zusätzlich zu den Vorträgen wurde umfangreiches schriftliches Informationsmaterial in den Landessprachen zur Verfügung gestellt.

 

Einige Familien wurden von ehrenamtlichen Unterstützern begleitet, die zu diesem Abend ebenfalls herzlich eingeladen waren.

 

Alle Beteiligten zeigten sich mit dem Ergebnis des Abends sehr zufrieden, was sich nicht nur am großen Interesse der Eingeladenen widerspiegelte, sondern auch im guten und offenen Umgang miteinander.  

 

 

Beispiele für Integrationsarbeit in Odenthal

Viele ehrenamtlich engagierte Odenthaler kümmern sich um die Geflüchteten in Ihrer Nachbarschaft. Sie organisieren Angebote zur Sprachvermittlung, begleiten bei Arzt- und Amtsbesuchen, organisieren Feste und vieles mehr.

 

Auch die Gemeinde Odenthal hat im den vergangenen Monate verschiedene Angebote installiert in Kooperation mit verschiedenen Trägern.

 

 

                                                                                                                    

Brückenprojekt

Da die Grundschulen in Odenthal gespiegelt haben, dass die Flüchtlingskinder, die vor dem Schulbesuch keine Kindertageseinrichtung besucht hatten, Defizite in verschieden Bereichen z.B. den (fein-)motorischen Fähigkeiten, aufweisen, wurde in der Gemeinde Odenthal das

Brückenprojekt installiert. Hier werden 10 Kinder mit Migrationshintergrund im Alter zwischen 2 und 6 Jahren auf den Besuch einer Regeleinrichtung vorbereitet.

Das Projekt findet dreimal in der Woche nachmittags im Caritas Familienzentrum statt.

Wenn sie mehr darüber erfahren möchten, informieren sie sich gerne indem sie dem Link folgen: http://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/odenthal/odenthal-brueckenprojekt-bereitet-fluechtlingskinder-auf-die-zeit-in-der-kita-vor-26154476

 

 

 

Ressourcentag

Am 26.11. und am 10.12.2016 fand in den Unterkünften in Osenau und im Schwarzbroich ein „Ressourcentag“ zum Thema Mülltrennung, Wasser- und Energiesparen für Geflüchtete statt.

 

Ein Projektteam aus Mitarbeitern des Naturgutes Ophoven hatte im Rahmen des ANU – Projektes nicht nur jede Menge Information, Versuchsmaterial zum Anfassen und kleine Filme im Gepäck, sondern auch jede Menge gute Laune.

 

Schon früh ging es für die Bewohner der Unterkünfte los. Zunächst ging es rund um das Thema Klimawandel. Wie entsteht dieser und was genau kann jeder einzelne von uns tun, um der Erderwärmung entgegenzuwirken? Das wurde anhand eines kurzen Films und mit Klimamodellen erläutert.

 

Die Themen Strom- und Wassersparen wurden durch „Selbsttests“ aufgearbeitet und auch der

Müll wurde, nach einer gemeinsamen Mittagspause, „live“ getrennt und den entsprechenden farbigen Tonnen zugeordnet.

 

Am Ende des Tages gab es für alle Teilnehmenden ein Zertifikat, das auch für zukünftige Vermieter

interessant sein kann, denn eines ist sicher – ressourcenschonend mit Wasser und Strom umgehen und den Müll richtig trennen, das haben die Bewohner der beiden Unterkünfte mit sehr viel Interesse, Spaß und Motivation gelernt!

 

Weitere Veranstaltungen sind geplant.

 

 

Deutschkurse

In Trägerschaft des Kath. Bildungswerks findet im kath. Pfarrheim in Odenthal Mitte Montag und Donnerstag vormittags ein niedrigschwelliger Sprachkurs statt.

 

Von Montag bis Donnerstag nachmittags findet ein Integrationskurs im Schulzentrum Odenthal statt. Ebenfalls in Trägerschaft des Kath. Bildungswerks.

 

Einstufungen des Sprachniveaus und die passgenaue Vermittlung in ein passendendes Angebot nimmt Herr Stefan Andres vom Kath. Bildungswerk immer montags ab 12:00 Uhr

in den Räumen des Bildungswerks im Laurentiushauses, Laurentiusstr. 4, 51465 Bergisch Gladbach vor.

 

Kontakt:

 

Stefan Andres

Pädagogischer Mitarbeiter

 

Katholisches Bildungswerk                 

Laurentiusstraße 4-12

51465 Bergisch Gladbach

Tel.: 02202/93639 - 52

Fax: 02202/93639 - 70

E-Mail: andres@bildungswerk-gladbach.de

Web: www.bildungswerk-gladbach.de