Hochwasserschutz

Hochwasserrisiko in Odenthal

Die größten Gewässer im Odenthaler Gemeindegebiet sind die Dhünn und der Mutzbach, welche beide ein signifikantes Hochwasserrisiko aufweisen. Die Bezirksregierung Köln hat in Zusammenarbeit mit Wupperverband, dem Strundeverband, der Unteren Wasserbehörde und der Gemeindeverwaltung Odenthal in den letzten Jahren die potenziellen Gefahren analysiert und Hochwassergefahrenkarten für die Dhünn und den Mutzbach erarbeitet. Die gesammelten Informationen werden vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirt­schaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen auf deren Internet­seiten für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Alle nachfolgenden Links werden dort hin geleitet.

Hochwassergefahrenkarten für Odenthal

Die Hochwassergefahrenkarten für die Gemeinde Odenthal zeigen, wo und wie hoch das Hochwasser in den beiden Hauptgewässern, der Dhünn und dem Mutzbach, stehen kann. Die Karten können über folgende Links aufgerufen werden:

Dhünn

Mutzbach

Zum besseren Verständnis der Karten können Sie hier Erläuterungen einsehen.

Eigenschutz

Grundsätzlich besteht laut § 5 Absatz 2 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) für jeden Betroffenen eine gesetzliche Verpflichtung, geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

Da auch die kleineren Bäche, welche bisher noch nicht bewertet wurden, Hochwasser­schäden verursachen können, sollen die Hinweise zum Hochwasser­schutz eine Hilfestellung für Jedermann bieten. Für nähere Informationen zu diesem Thema steht Ihnen hier eine Sammlung von Dokumenten zur Verfügung.

Die gesetzlichen Grundlagen

Die Europäische Union hat im Jahr 2000 mit der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) - Richtlinie zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft - und im Jahr 2007 mit der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRMRL) - Richtlinie über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken - Leitlinien für eine europaweite ökologische Entwicklung der Gewässer und die Verminderung der Risiken durch Hochwasser vorgegeben. Beide Richtlinien wurden in das Wasserhaushaltsgesetz übernommen und sind damit auch auf nationaler Ebene rechtsverbindlich.

Service und Information

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