Gemeinde Odenthal
Perspektive Altenberg

Aus für Perspektive Altenberg

 

Das Projekt Perspektive Altenberg wird im Rahmen der Regionale 2010 nicht weiter verfolgt. Dies teilten Dr. Reimar Molitor, der Geschäftsführer der Regionale Agentur 2010 und Odenthals Bürgermeister bei einem gemeinsamen Pressetermin in Odenthal mit.  

 

Moltitor erklärte den anwesenden Vertretern aus Politik und Presse, dass eine weitere Reduzierung des Projektes, wie sie von den Mitgliedern des Ausschusses für Planen und Bauen in der Sitzung Anfang Dezember verlangt worden sei, zu einem Verlust des A-Stempels führen müsse. "Durch eine weitere Reduzierung entfernt sich das Projekt zu weit vom seinerzeit mit dem A-Stempel versehenen Projektentwurf", so Molitor. Der Gesetzgeber habe jedoch klar formuliert, dass mit den öffentlichen Fördergeldern nur Maßnahmen umgesetzt werden sollen, die zu einer dauerhaften Sicherung eines Ortes in den nächsten 15 bis 20 Jahren führen. "Eine solche Gesamtmaßnahme ist bei einer weiteren Reduzierung der Pläne in Altenberg nicht mehr gegeben", so Molitor weiter.  

 

Der Geschäftsführer der Regionale Agentur  legte wert darauf festzuhalten,  dass  beim Altenberger Projekt konsequent darauf geachtet worden sei, dass alle Eigentümer, die Kirchengemeinden und die Gemeinde, als Vertreterin der Bürgerschaft, mit in die Planung des Projektes einbezogen waren und das der Siegerentwurf seinerzeit einstimmig gewählt worden sei.

 

Einige Elemente aus der Perspektive Altenberg werden nun in das Regionale Projekt Dhünnweg integriert. Dabei handelt es sich um den Ausbau des Uferweges, die Stärkung des Barocken Torbogens, als zentraler Eingangsbereich des Ortes, die Anbindung der Burg Berge und den  Bau der Fußgängerbrücke auf der Höhe des Märchenwaldparkplatzes.

 

"Die Entscheidung, der Regionale Agentur ist nachvollziehbar. Die Entwicklung, weg von einer großflächigen Umplanung Altenbergs ist jedoch ein eindeutiger Wunsch der Bürgerschaft. Das Ende des Projektes bedeutet natürlich nicht, dass wir in Altenberg in den kommenden Jahren kein Geld in die Hand nehmen wollen und müssen", bemerkte Bürgermeister Roeske abschließend.